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Tipps und Tricks für Senioren

Hitze-Tipp 1: Viel Wasser trinken

Dass man bei heißem Wetter viel Wasser trinken sollte, dürfte so gut wie allen mittlerweile bekannt sein. Denn wenn der Körper schwitzt, verliert er viel Flüssigkeit. Bei einer Raumtemperatur von 24 Grad Celsius sollte man laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mindestens zwei Liter Wasser trinken. Ist es noch heißer, sollten es sogar drei Liter oder mehr sein, heißt es in einem Infoblatt. Faustregel bei Hitze: Stündlich ein Glas Wasser trinken, auch wenn man eigentlich keinen Durst hat. Wichtig ist aber nicht nur wie viel man trinkt, sondern auch womit man seinen Durst löscht. Wasser gilt immer noch als bestes Erfrischungsgetränk bei Hitze. Süßgetränke, Kaffee und Alkohol sollte man hingegen lieber meiden. Denn: Sie entziehen laut BAuA dem Körper die Flüssigkeit. Alkohol macht zudem bei hohen Temperaturen müde und wirkt schweißtreibend. Wer etwas mehr Geschmack haben möchte, kann anstelle von Wasser nach ungesüßten Tees oder stark verdünnten Fruchtsäften greifen. Zu kühl sollte die Erfrischung aber nicht sein, denn dann muss der Körper umso mehr arbeiten. Besser sind zimmerwarme Getränke.

Hitze-Tipp 2: Luftdurchlässige Kleidung tragen

Am besten trägt man lockere und luftige Teile. Ungeeignet sind hingegen hautenge T-Shirts, da sie nicht sonderlich luftdurchlässig sind. Mit heller Kleidung bleibt man zudem länger cool als mit dunkler, da sie das Sonnenlicht reflektiert.

Hitze-Tipp 3: Bei der Arbeit auf Körpersignale achten

Bei sehr hohen Temperaturen kann die Arbeit zur Qual werden. Wichtig ist trotz aller Hektik nicht zu vergessen, viel Wasser zu trinken. Zudem verzichtet man in der Mittagspause besser auf deftige Speisen, die schwer im Magen liegen und isst stattdessen leichte Kost. Wer sonst immer mit Jackett und Krawatte zur Arbeit geht, sollte etwas lockerere Bekleidungsregeln in Erwägung ziehen, rät die BAuA. Kurzärmlige Hemden und Blusen, eine leichte Hose oder ein Sommerrock verhindern, dass sich der Körper überhitzt. Im Büro sollten möglichst Ventilatoren und Klimaanlagen zum Einsatz kommen, denn dort ist die Hitze durch Computer, Drucker oder viele Menschen besonders intensiv spürbar. Wer im Freien arbeitet, sollte ein lockeres Shirt mit langen Ärmeln tragen. Nicht mit freiem Oberkörper arbeiten. Denn dann ist die Haut der intensiven UV-Strahlung ausgesetzt. Daneben sollte eine Kopfbedeckung nicht fehlen, wenn möglich auch mit Nackenschutz. Ebenso ist Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 aufzutragen. Wer kann, sollte die größte Hitze meiden oder in der Zeit eine längere Pause machen.

Hitze-Tipp 4: Vor dem Schlafen lauwarm duschen

Wenn die Hitze auch in der Nacht noch anhält, haben viele Menschen mit Einschlafproblemen zu kämpfen. Die optimale Temperatur zum Schlafen beträgt 18 Grad Celsius, doch manchmal liegen Nächte deutlich darüber. Dann kann es helfen, vor dem Schlafen lauwarm zu duschen. Dabei öffnen sich die Poren, wodurch überschüssige Körperwärme entweichen kann. Einige Stunden vor der Schlafenszeit sollten zudem keine kalten Getränke mehr getrunken werden, da sie die Wärmebildung anregen.

Hitze-Tipp 5: Leichte Kost essen

Bei Hitze will man seinen Körper vor Schweißausbrüchen schützen. Daher sollte man lieber auf Fleisch, Milchprodukte und andere eiweißreiche Nahrungsmittel weitestgehend verzichten, schreibt das Umweltbundesamt in einem Infoblatt. Denn sie erhöhen die Körperwärme und man gerät umso schneller ins Schwitzen.

Hitze-Tipp 6: Sport am Morgen oder Abend treiben

Bei schweißtreibender Hitze denken viele erst gar nicht an Sport. Doch wer seinen Trainingsplan einhalten oder seinen Körper für den Strand noch in Form bringen möchte, will auch bei 30 Grad Celsius nicht auf Sport verzichten. Dabei sollte man die Trainingszeit jedoch mit Bedacht wählen: In den kühleren Morgen- und Abendstunden kann man die Belastung besser verkraften, als in der prallen Mittagssonne.

Hitze-Tipp 7: Sonnenschutz wichtig bei praller Sonne

Wer sich zu lange ohne Schutz der Sonne aussetzt, kann schnell einen Sonnenbrand bekommen – und das könnte die geringste Sorge sein: Sonnenbrände können je nach Hauttyp und Häufigkeit im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen. Daher ist ein guter Sonnenschutz das A und O bei praller Sonne. Bevor man sich ins Freie begibt, sollte man sich also immer eincremen. Bei der Sonnencreme ist vor allem der passende Lichtschutzfaktor wichtig: Neben dem Hauttyp ist auch den UV-Index vor Ort ein Indikator dafür, wie hoch er sein sollte.

Hitze-Tipp 8: Trotz Hitze nicht zu kalt duschen

Wer viel schwitzt, hat häufig auch das Bedürfnis nach einer richtigen Abkühlung. Zu kalt sollte aber auch die Dusche nicht sein: Denn dabei verschließen sich die Poren, so dass ein Wärmestau entsteht. Also lieber lauwarm duschen, damit man auch wirklich erfrischt ist. Als Alternative empfiehlt das Umweltbundesamt, nasse Tücher auf Beine, Arme, Gesicht und Nacken zu legen, um den Körper von außen zu kühlen. Oder man befeuchtet die Haut mit einem nassen Schwamm oder besprüht sich mit Wasser aus einer Sprühflasche, ohne sich danach abzutrocknen.

 

Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Alter Das Angebot an Freizeitaktivitäten für Senioren ist fast endlos. Erkundigen Sie sich, was in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde angeboten wird oder welche Möglichkeiten Freunde, Nachbarn und Bekannte wahrnehmen. Vielleicht möchten Sie sich anschließen oder zumindest mal hineinschnuppern.

Hier unsere 5 Tipps, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Freizeit neu zu gestalten.

Tipp 1: Gedächtnisspiele unterstützen das Gehirn und sind nicht nur etwas für Kinder – ganz im Gegenteil. Sogar einfaches Lieder-Raten, „Stadt, Land, Fluss“ und „Memory“ eignen sich als Training für das Gehirn. In geselliger Runde macht es besonders viel Spaß. Laden Sie doch einmal Freunde oder Nachbarn zu einem Spielenachmittag ein!

Tipp 2: Aktiv im Alter zu sein kann auch die Ausführung eines Ehrenamts bedeuten. Mit guter und individueller Beratung finden Sie das richtige Ehrenamt für sich. So können Sie einerseits anderen Menschen helfen und erhalten andererseits auch selbst wieder das Gefühl, gebraucht zu werden. Entsprechende Beratungen bekommen Sie in Freiwilligenagenturen, Begegnungsstätten oder Seniorenbüros. Oder schauen Sie doch einmal online unter dem Stichwort „Ehrenamt“. Sie werden erstaunt sein, wie viel Bedarf an Unterstützung auch in Ihrer Nähe besteht.

Tipp 3: Selbstverständlich gibt es auch tolle Angebote zum Austausch und für gemeinsame Ausflüge mit Gleichgesinnten. Die besten Übersichten über spezielle Seniorenangebote erhalten Sie online.

Tipp 4: Sport im Alter ist wichtig! Es gibt viele Sportarten, die Sie auch als Seniorin oder Senior noch anfangen und regelmäßig ausüben können. Nicht umsonst bieten Sport- und Wandervereine spezielle Kurse und Gruppen an. Die Auswahl ist sehr groß und von Region zu Region verschieden. Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Sportvereinen oder im Internet unter dem Stichwort „Seniorensport in meiner Region“. Auch Ihre Krankenkasse gibt Ihnen gerne Tipps, wo und wie Sie sportlich in Ihrer Nähe aktiv werden können.

Tipp 5: Reisen ist schön, denn es ist eine wunderbare Gelegenheit neue Orte und ferne Länder zu entdecken. Nutzen Sie die Möglichkeiten außerhalb der Urlaubs-Hochsaison neue Orte zu entdecken. Wenn Sie sich in einer Reisegruppe am sichersten aufgehoben fühlen, gibt es für Sie viele Angebote mit unterschiedlichen Arten der Reisebetreuung. Auch Reisen mit ärztlicher Begleitung sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Fragen Sie am besten in Ihrem Reisebüro nach den für Sie in Frage kommenden Angeboten. Oder entfliehen Sie mal in den Kurzurlaub.

Ausschnitt aus: www.lifta.de/blog/aktiv-bleiben/tipps-zur-freizeitgestaltung.html

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Ein Muss für alle Besitzer eines Eigenheims, unabhängig des Alters. Je nach Region und Risiko sollten Sie die Absicherung von Elementarschäden mit einbeziehen, ansonsten sind Überschwemmungen im Keller oder Folgen eines Erdbebens nicht mit abgesichert. Eine spezielle Versicherung für Senioren gibt es hier nicht.

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Die private Haftpflichtversicherung ist in jedem Alter ein MUSS. Sie begleicht die Forderungen Dritter im Haftungsfall bis zur vereinbarten Deckungssumme. Die Leistungserfordernisse der PHV variieren je nach Lebensphase. Das deliktunfähige Kind müssen Sie im Rentenalter nicht mehr als Bestandteil haben. Leben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern unter einem Dach, können Ihre Kinder Sie die private Haftpflichtversicherung mit aufnehmen.

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Auch im Ruhestand ist jeder Bürger verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben. Wem die Beiträge der Krankenversicherung zu hoch sind, der hat zwei Möglichkeiten. Innerhalb der verschiedenen gesetzlichen Krankenversicherungen können Sie jederzeit wechseln. Suchen Sie sich eine Krankenkasse, die spezielle Leistungen für Senioren bietet sowie einen geringen Zusatzbeitrag oder ein gutes Bonusprogramm hat. Falls Sie privat krankenversichert sind, können Sie durch einen Experten die Überprüfung Ihrer Krankenversicherung durchführen lassen. Oftmals ist ein Wechsel in einen günstigeren Tarif möglich.Auch im Ruhestand ist jeder Bürger verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben. Wem die Beiträge der Krankenversicherung zu hoch sind, der hat zwei Möglichkeiten. Innerhalb der verschiedenen gesetzlichen Krankenversicherungen können Sie jederzeit wechseln. Suchen Sie sich eine Krankenkasse, die spezielle Leistungen für Senioren bietet sowie einen geringen Zusatzbeitrag oder ein gutes Bonusprogramm hat. Falls Sie privat krankenversichert sind, können Sie durch einen Experten die Überprüfung Ihrer Krankenversicherung durchführen lassen. Oftmals ist ein Wechsel in einen günstigeren Tarif möglich.

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Mit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II am 01.01.2017 wurde aus drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Trotz teilweise verbesserter Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung genügt dies nicht, die anfallenden Kosten im Pflegefall zu decken. Durch die ambulante Hilfe eines Pflegedienstes oder falls die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung notwendig wird, kommt es schnell zu einer Versorgungslücke von mehreren Hundert Euro pro Monat. Die Absicherung dieses finanziellen Risikos können Sie mit verschiedenen Varianten der Pflegezusatzversicherung für Senioren gewährleisten. Ratsam ist es allerdings, die Pflegezusatzversicherung schon in jungen Jahren abzuschließen, da der Beitrag mit zunehmendem Eintrittsalter ansteigt.

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Ebenfalls ein absolutes Muss für alle, die gerne Reisen. Die Wahrscheinlichkeit einer ernsthaften Erkrankung während eines Urlaubs ist zum Glück relativ gering, dennoch sollten Sie für den Fall der Fälle vorsorgen, um nicht selbst für teure Behandlungs- oder Rückführungskosten aufkommen zu müssen. Eine Reisekrankenversicherung ist für Senioren oftmals etwas teurer als für junge Menschen. Ein Vergleich lohnt sich.

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Mit den Jahren häuft sich Ihr Besitz, weswegen auch eine Hausratversicherung für Senioren durchaus sinnvoll ist. Versichert sind nicht nur Möbel, sondern auch Ihre Kleidung, das Fahrrad und sonstige Wertgegenstände. Achten Sie daher darauf, dass die Versicherungsleistung nicht zu gering angesetzt ist. Ziehen Sie im Alter in eine kleinere Wohnung um und entsorgen Sie dabei die Hälfte Ihres Hausrats, sollten Sie auch die Versicherungsleistung anpassen. Ansonsten bezahlen Sie zu hohe Beiträge.

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Im Bereich der Unfallversicherung ist eine Umstellung auf einen speziellen Seniorentarif sinnvoll. Vor allem das Einbeziehen von Unfällen bspw. durch Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung ist sinnvoll und nicht in jeder normalen Unfallversicherung inbegriffen. Zusätzlich können Seniorentarife mit speziellen Assistance-Leistungen, wie bspw. die Organisation von Haushaltshilfen, Wohnungsreinigung oder einen Essen-Service abgeschlossen werden. Die springen dann ein, wenn Sie aufgrund eines Unfalls sich selbst nicht mehr versorgen können. Eine spezielle Unfallrente hingegen benötigen Sie mit Eintritt in den Ruhestand nicht mehr, denn Sie dient einzig der Einkommensabsicherung.

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